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Regionale Unterstützung sichert Weilheims Gewerbegebiet Rosenloh

„Damit die politisch verordnete Energie- und Mobilitätswende nicht mit einem katastrophalen ökonomischen Zusammenbruch wie Detroit endet, müssen neue Wege ermöglicht werden“, so Daniel Lindenschmid (AfD/FR). Die Ansiedlung von cellcentric würde dringend benötigte Arbeitsplätze in der Region schaffen und somit Verluste im wertschöpfenden Bereich an anderen Standorten zumindest auffangen. „Wer ernsthaft davon überzeugt ist, dass der vom Menschen verursachte CO2-Ausstoß wesentlich zu Klimaänderungen beiträgt, sollte sich über die geplante Brennstoffzellenfabrik ganz besonders freuen“, betonte Lindenschmid. Seine Fraktion begrüße den neuen Gewerbestandort und werde sich für dessen Verwirklichung einsetzen. „Das Geld wächst nicht auf den Bäumen, daher ist es zwingend notwendig, wertschöpfende Arbeitsplätze zu schaffen“, resümierte Lindenschmid.

Untenstehend ein Auszug aus der Pressemitteilung des Verbands Region Stuttgart.
Die vollständige Pressemitteilung des Verbands Region Stuttgart kann hier abgerufen werden.

Regionalversammlung beschließt umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen für die Stadt Weilheim an der Teck. Absicherung der regionalbedeutsamen Grunderwerbs- und Infrastrukturkosten soll die Ansiedlung der Brennstoffzellenfabrik der cellcentric GmbH & Co. KG ermöglichen.

STUTTGART: In ihrer öffentlichen Sitzung hat die Regionalversammlung gestern über die umfassenden Pläne zur Entwicklung des Gewerbegebiets Rosenloh beraten. Wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die Ansiedlung einer Brennstoffzellenfabrik der cellcentric GmbH & Co. KG auf rund 15,5 der insgesamt 30 Hektar. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Regionalversammlung umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen für die Stadt Weilheim an der Teck beschlossen. Diese beinhalten die Absicherung der regionalbedeutsamen Grunderwerbs- und Infrastrukturkosten bis zu einer Höhe von maximal 21 Millionen Euro. Hierzu soll eine vertragliche Vereinbarung mit einer zehnjährigen Laufzeit geschlossen werden.

Hintergrund

Der Prozess zur Ansiedlung des Brennstoffzellenhersteller cellcentric GmbH & Co. KG in einem geplanten neuen Gewerbe- und Industriegebiet in Weilheim an der Teck befindet sich in einem weit fortgeschrittenen Stadium. Es zeichnet sich allerdings ab, dass verschiedene Verhandlungen über den Erwerb bzw. Rückkauf von Grundstücken nicht bis zum 31.12.2023 abgeschlossen werden können. Gleichzeitig ist eine Vielzahl von aufschiebend bedingt beurkundeten Ankaufsverträgen auf den 31.12.2023 befristet. Rechtzeitig zuvor muss die Stadt den Bebauungsplan beschließen sowie bekannt machen. Zudem muss sie über den Flächenaufkauf entscheiden und damit eine weitreichende Investitionsentscheidung im Gebiet Rosenloh treffen. Die Stadt Weilheim hat sich an den Verband Region Stuttgart gewandt und aufgrund der regionalen Bedeutsamkeit der Ansiedlung um eine Risikoabsicherung gebeten.

Was wird abgesichert?

Die Regionalversammlung hat entschieden, das anteilige finanzielle Risiko bis zu einer Höhe von maximal 21 Millionen Euro in Form der Übernahme einer Gewährleistung bei der Finanzierung des Gebiets zu tragen. Dies bezieht sich auf den Grunderwerb, die erforderliche Erschließung sowie Neben- und Finanzierungskosten für den regionalbedeutsamen Flächenanteil. Dieser beträgt 57 Prozent der Gesamtfläche. Die restliche Fläche ist für lokale Betriebe und weitere Ansiedlungen vorgesehen. Im Gegenzug werden ausreichend Mitsprachemöglichkeiten bei wesentlichen Fragen der Verwertung der regionalbedeutsamen Grundstücke eingeräumt.

Weiteres Vorgehen

Mit dem Beschluss ist der Weg für die abschließende vertragliche Ausgestaltung der Vereinbarung zwischen der Stadt Weilheim an der Teck und dem Verband Region Stuttgart geebnet. Die nächsten Schritte beinhalten die Beschlussfassung durch den Gemeinderat der Stadt Weilheim und die Abstimmung der kommunalrechtlichen Genehmigungen.

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