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Verlagerungsdruck auf Zulieferbetriebe: Region Stuttgart darf ihre industrielle Basis nicht verlieren!

Hohe Investitionen deutscher Autohersteller in Osteuropa führen dazu, dass auch Zulieferbetriebe dort Kapazitäten aufbauen. Immer mehr Aufträge werden global ausgeschrieben, um dem Kostendruck vor allem chinesischer Mitbewerber zu begegnen. Für die heimische Industrie ist das ein ernstes Warnsignal.

Allein in der Region Stuttgart sind seit 2018 rund 18.000 Arbeitsplätze bei Zulieferbetrieben betroffen. Diese Entwicklung ist besonders alarmierend: Eine intakte mittelständische Zulieferindustrie ist ein zentraler Standortfaktor für die großen Automobilhersteller und Systemlieferanten.

Geht diese Kompetenz verloren, verliert die Region einen wichtigen Standortvorteil gegenüber Regionen, die eine solche Industrie erst noch aufbauen müssen.

Deshalb fordern wir: der Verband Region Stuttgart und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart müssen einen aktuellen Bericht über den Verlagerungsdruck auf Zulieferbetriebe der Automobilindustrie vorlegen. Welche Ursachen sieht die Verwaltung – und welche Strategien verfolgt sie, um diese Entwicklung zu stoppen oder zumindest abzumildern?

Arbeitsplätze, Fachkräfte und industrielle Kompetenz müssen in der Region Stuttgart gesichert werden!

Zum Antrag (Seite 56):

https://region-stuttgart.ratsinfomanagement.net/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZd_IXUIdySvyzKbD2UzsocckhER3GMvNXz-LXdCsslJm/Antraege_der_Fraktionen.pdf

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