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Ohne Debatte abgelehnt:  Evaluation der Barrierefreiheit und der Inklusion bei der regionalen Radsportveranstaltung „Women’s Cycling Grand Prix / Brezel Race Region Stuttgart 2026“

Unser Antrag für eine umfassende Auswertung und Weiterentwicklung der Barrierefreiheit bei der Radsportveranstaltung „Women’s Cycling Grand Prix / Brezel Race Region Stuttgart 2026“ wurde im Ausschuss für Wirtschaft, Infrastruktur und Verwaltung leider ohne inhaltliche Debatte abgelehnt. Als AfD-Regionalfraktion bedauern wir dieses Vorgehen, da Inklusion und die gleichberechtigte Teilhabe an öffentlichen Großveranstaltungen ein wichtiges, parteiübergreifendes Anliegen sein sollten. Dieser Aspekt wiegt umso schwerer, wenn dabei öffentliche Gelder im Spiel sind.

Worum ging es in unserem Antrag? Die Region Stuttgart ist ein maßgeblicher Finanzier dieses sportlichen Highlights. Daraus erwächst nach unserem Verständnis auch die Verantwortung, dafür zu sorgen, dass die Veranstaltung für alle Menschen – ob als Teilnehmer oder Zuschauer – bestmöglich zugänglich ist. Unser Antrag zielte darauf ab, bestehende Maßnahmen strukturiert zu analysieren und fundierte Folgeempfehlungen für das Jahr 2027 zu erarbeiten.

Die Kernpunkte unserer Initiative:

🔹 Bestandsaufnahme: Eine detaillierte Auswertung aller tatsächlich umgesetzten Maßnahmen zur Barrierefreiheit vor Ort – von der Zugänglichkeit der Zuschauerbereiche und Sanitäranlagen bis hin zu Serviceangeboten wie Mobilitätsdiensten oder barrierefreien Webplattformen.

🔹 Einbindung von Betroffenen: Berücksichtigung von Rückmeldungen von Menschen mit Behinderung sowie von Behindertenverbänden und Inklusionsbeauftragten.

🔹 Zukunftsorientierter Maßnahmenkatalog: Die Erstellung konkreter, zeitlich terminierter Empfehlungen für das Jahr 2027, inklusive einer groben Kostenschätzung und Vorschlägen zur Sensibilisierung von Helfern.

Eine solche strukturierte Auswertung hätte die verlässliche Grundlage geschaffen, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung bei künftigen Veranstaltungen kontinuierlich und gezielt zu verbessern.

Leider wurde die Gelegenheit für ein gemeinsames, sachorientiertes Gespräch über diesen konstruktiven Vorschlag im Ausschuss nicht genutzt. Wir als AfD-Regionalfraktion werden uns dennoch weiterhin sachlich dafür einsetzen, dass öffentliche Mittel in unserer Region so eingesetzt werden, dass alle Bürger davon profitieren können.

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