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Wir wollen ideologiefrei und technologieoffen die Zukunft der Region entwickeln: Die anderen Fraktionen lehnen dies ab!

Unser Antrag zur inhaltlichen und organisatorischen Ausgestaltung des „Zukunftskonvents Region Stuttgart 2026“ wurde im Ausschuss für Wirtschaft, Infrastruktur und Verwaltung leider ohne Debatte abgelehnt. Als AfD-Regionalfraktion bedauern wir dieses Vorgehen, da die gemeinsame Bewältigung und Verhinderung einer schweren Strukturkrise (Deindustrialisierung) in unserer Region eine ergebnisoffene und breite Diskussion erfordert.

Worum ging es in unserem Antrag?

Der anstehende Zukunftskonvent soll die großen Fragen zur wirtschaftlichen und strukturellen Zukunft unserer Region beraten. Um einen maximalen Erfolg und echten Mehrwert für alle Bürger zu garantieren, haben wir beantragt, diesen Dialogprozess ideologiefrei, technologieoffen, jugendbeschäftigungsorientiert, inklusiv und naturorientiert auszugestalten.

Die Kernpunkte unserer Initiative:

🔹 Technologieoffenheit statt Vorfestlegung: Sämtliche wirtschafts- und energiepolitischen Ansätze sollten ergebnisoffen und ohne ideologische Verengung auf einzelne Technologien oder Leitbilder diskutiert werden.

🔹 Fokus auf die Jugend: Angesichts sinkender Ausbildungszahlen in der Region (laut Strukturbericht 2025 ein Minus von rund 9,1 % bei den Auszubildenden seit 2020) müssen die Beschäftigungs- und Berufseinstiegschancen junger Menschen explizit berücksichtigt werden.

🔹 Gelebte Inklusion: Die gezielte Einbindung von Behindertenverbänden, Selbstvertretungsgruppen und Inklusionsbeauftragten, damit die Belange von Menschen mit Handicap in den Ergebnissen sichtbar verankert werden.

🔹 Natur- und Landschaftsschutz: Einbeziehung regionaler Akteure (z. B. Umwelt- und Landschaftserhaltungsverbände), da Umfragen des Regionalverbandes regelmäßig den hohen Stellenwert von Natur und Landschaft für die Lebensqualität unserer Bürger belegen.

Die Menschen in der Region Stuttgart erwarten zurecht, dass alle Fraktionen sachlich und vergleichend über die besten Lösungswege diskutieren, anstatt voreilig nur einen einzigen Pfad für zulässig zu erklären.

Dass unserem konstruktiven Vorstoß im Ausschuss jegliche Diskussion verweigert wurde, konterkariert den Anspruch eines transparenten Dialogprozesses. Wir werden uns ungeachtet dessen weiterhin konstruktiv und mit Herzblut für die Zukunftsfähigkeit, den Wohlstand und den Erhalt der Lebensqualität in unserer Heimat einsetzen.

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