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Verkehrspolitischer Abend der Regionalfraktion

25. April 2025

Am verkehrspolitischen Abend konnte die Fraktion der Alternative für Deutschland im Verband Region Stuttgart (VRS) interessierte Gäste über den Verband Region Stuttgart, die Regionalversammlung und die regionale Verkehrspolitik informieren.

Stephan Schwarz moderierte die Veranstaltung als Fraktionsvorsitzender und informierte über den VRS und die Fraktionsarbeit allgemein. „Wir nehmen die politische Arbeit in der Region ernst, denn wir wollen das Allgemeinwohl mehren“, so Schwarz.

Lars Haise MdB, Verkehrspolitiker der AfD im Bundestag und ehemaliger Lokführer bei der S-Bahn Stuttgart, berichtete aus erster Hand aus der Praxis bei der S-Bahn und woran seiner Auffassung nach das System Schiene krankt. Die etablierten Parteien haben die Bahn über viele Jahrzehnte hinweg sträflich vernachlässigt. Aus einem Vorzeige-S-Bahn-System wie in Stuttgart ist dadurch ein Sorgenkind geworden, das von Pleiten, Pech und Pannen gejagt wird. Die illegale Massenmigration habe über Jahre hinweg zu einer Verwahrlosung von Zügen und Bahnhöfen sowie zu einer Erosion der Sicherheit für die Fahrgäste und die Mitarbeiter geführt. Lars Haise: „Wer die Kunden von der S-Bahn und junge Menschen vom Lokführer-Beruf überzeugen will, muss sie nicht nur pünktlicher und zuverlässiger, sondern vor allem auch sicherer machen. Dafür steht nur die AfD!“

Uwe Mardas, verkehrspolitischer Sprecher der Regionalfraktion

erläuterte zunächst die Arbeitsweise des regionalen Verkehrsausschusses

(öffentliche Sitzungen, Anträge, Diskussionsverhalten sowie Pressemitteilung

durch den VRS) und zeigte dann die Schwerpunktthemen der

AfD-Regionalfraktion auf:

1. Qualitätsverbesserungen bei der S-Bahn hinsichtlich Pünktlichkeit, Sicherheit, Infotainment und SEV

2. Inbetriebnahme Stuttgart’21 mit ‚Digitalem Knoten‘ und notwendigem Übergangsmanagement

3. Streckenausbau S-Bahn insbesondere nach S21 und für den Deutschlandtakt

Thomas Rosspacher , Mitglied im Verkehrsausschuss der Regionalversammlung, erläuterte, welche Prioritäten bezüglich der Mobilität in der Region wir setzen wollen, wofür die AfD-Fraktion im regionalen Verkehrsausschuss steht und welche Möglichkeiten sich daraus ergeben, um unsere aller gemeinsamen Ziele umzusetzen.

1. Wir verfolgen eine an den Bedürfnissen der Bürger orientierte Verkehrspolitik, denn im Vordergrund steht für uns die Freiheit der Bürger in der Wahl des Verkehrsmittels.

2. ⁠Wir lehnen jegliche ideologisch geleitete Entscheidungen ab.

3. ⁠Der motorisierte Individualverkehr ist zu schützen, um die individuelle Freiheit erhalten zu können. Hierzu fordern wir eine integrative Verkehrspolitik aller Verkehrsteilnehmer in der Region.

Nur unter Einhaltung dieser Grundsätze ist eine echte Mobilitätswende zu erreichen, denn es leben nicht nur 2,8 Millionen Menschen in 179 Gemeinden in der Region, sondern diese Menschen erbringen auch 30 % der Wirtschaftsleistung des Landes. Dies gilt es zu schützen und auszubauen.

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